Melina Hamidovic erkämpfte sich am vergangenen Wochenende einen starken 7. Platz bei deutschem Meisterschaft u18.
Bereits für die Qualifikation musste Meli sich zunächst bei der hessischen Meisterschaft und anschließend bei der Süd-West-deutschen Meisterschaft platzieren. Das Teilnehmerfeld bestand somit nur noch aus den besten 32 Athletinnen in ganz Deutschland. Mitgereist waren Trainer Jannik Zettl und Trainingspartnerin Johanna Wint.
Meli gewann ihren Auftaktkampf mit Ippon, doch verlor den Anschlusskampf und rutschte somit in die Trostrunde.
Im Judo wird das Doppel-KO-System gekämpft. Wer einmal verliert kann sich durch die Trostrunde noch auf den 3. Platz vorkämpfen. Wer zweimal verliert ist ausgeschieden. Meli gewann die nächsten 3 Kämpfe und arbeitete sich Stück für Stück nach oben.
Es fehlte nur noch ein Sieg und sie würde um Bronze kämpfen. Doch nach so vielen Kämpfen fing die Kondition an einzubrechen. Die Gegnerin war einfach fitter und konnte den Kampf über ein hohes Tempo im Griffkampf entscheiden.
Damit verpasst Meli das Podest nur knapp.
Trainer Jannik ist sehr zufrieden mit der Leistung seiner Athletin: „Meli hat, nach langer Judopause, erst vor kurzem wieder angefangen zu trainieren. Da ist es ganz normal, dass sie konditionell und technisch-taktisch noch nicht mit den aller Besten mithalten kann, aber sie entwickelt sich sehr schnell. Wir haben jetzt ein Jahr Zeit und werden dann in der U21 wieder angreifen.“
7. Platz bei der deutschem Meisterschaft u18
