Bezirksliga der Herren

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Am Samstag, den 18.11.2017, startete der Tamanegi Judo Griesheim bei der Bezirksliga Süd-West Männer in Bürstadt. Mit insgesamt 8 gemeldeten Vereinen war es dieses Jahr eine größere Herausforderung, um auf das Podium zu kommen. Nach Auslosung der Begegnungen standen die Gruppen fest. Gruppe1: TSG Köppern, 1.JV Langen, KG Bürstadt/Rimbach, Tamanegi Judo Griesheim; Gruppe 2: Kim-Chi Wiesbaden, JC Hünfelden, JC Wiesbaden, TG Schwalbach. Ein Ziel stand für Alle Tamanégis fest: Die Gruppenphase ist zu überstehen, denn das Halbfinale ist erreichbar.


Als letztjähriger Bezirksmeister war die Motivation von Anfang an hoch und alle 7 Kämpfer konnten es nicht erwarten, als es um 15 Uhr auf die Waage geht. In folgenden Gewichtsklassen konnte der Tamanegi seine erfahrenden Kämpfer stellen: -66kg Dirk Konrad, -73kg Marius Faust, -81kg Michel Reitmeier, -90kg Julian Taplan, Marco Paulini, +90kg Patrick Wieth, Attila Nazlikol. Aufgrund zahlreicher Ausfälle wollten alle Tamanegi-Kämpfer erst Recht für Ihre Trainingspartner Alles geben.
Die Reihenfolge der Kampfpaarungen folgte ebenfalls sodann durch Los: +90,-73,-81,-90,-66 kg.
In der ersten Begegnung ging es gegen den Gastgeber KG Bürstadt/Rimbach. Mit der Aufstellung Wieth, Faust, Reitmeier, Paulini und Konrad war der Auftakt zuerst nicht der Einfachste. Die Gastgeber warteten mit erfahrenen Haudegen auf, welche durchaus Standvermögen besaßen. Die Kämpfe waren spannend und auf beiden Seiten wurde kein Punkt leichtfertig abgegeben. Letztlich musste sich der Tamanegi gegen den Gastgeber sehr knapp mit einer Niederlage 1:4 abgeben. “Mit einem Sieg gegen 1.JV Langen ist es weiter möglich bis ganz nach oben“, entgegnete Sportdirektor Matthias Wistuba.
In der zweiten Begegnung wechselte der Tamanegi die Aufstellung: Nazlikol, Faust, Reitmeier, Taplan und Konrad. Nun aufgewärmt, dauerte es zum Teil wenige Sekunden bis die Punkte vorzeitig geholt werden konnten (Ippon). Mit starken Techniken war klar wer den Sieg von der Matte holt. Ein klares 5:0 zeigte Allen, dass der Tamanegi nicht abgeschrieben ist.
Zuletzt ging es dann gegen TSG Köppern mit folgender Aufstellung des Tamanegi: Nazlikol, Faust, Reitmeier, Paulini und Konrad. Hier wollte man angespornt von den mitgereisten Fans sich nicht das Halbfinale entgehen lassen. Gleich zu Beginn ging es stark zur Sache. Auch hier zeigten die Tamanégis Ihr technisches Können und überraschten den Gegner erneut. Von Mattenrand bejubelt kamen die Kämpfer mit einem 4:1 von der Matte. Jetzt hieß es abwarten, wer sich im Halbfinale gegen die Tamanégis stellt.
Der Kim-Chi Wiesbaden, als erster der anderen Gruppe, startete mit seiner Nachwuchstruppe der Bundesligamannschaft im Turnier. Hier wurde die Mannschaft des Tamanegi im Vorfeld vom langjährigem Betreuer und Bundesligakämpfer Ralf Singler eingestimmt: Nazlikol, Faust, Reitmeier, Taplan und Konrad. Mit Gefallen am Judosport freuten sich Alle auf spannende und hochtechnische Kämpfe. Auf durchaus gleicher Augenhöhe gab der Tamanegi nicht auf und zeigte, dass man ebenfalls in vergangenen Jahren auf Bundesniveau mitgekämpft hat (Regionalliga 2013-2015). Mit einem 5:0 siegt zwar Wiesbaden, allerdings war allen klar, das das Ergebnis nebensächlich war.
Nach der schweren Aufgabe war es eine hohe Kunst sich für den letzten Kampf um Platz drei nochmal zu motivieren. Hier stand eine Revanche bevor, da KG Fürstadt/Rimbach aus der ersten Begegnung ebenfalls im Halbfinale verlor. Mit den letzten Kräften versuchten Nazlikol, Faust, Reitmeier, Paulini sowie Konrad den dritten Platz zu sichern. Die begeisterten Zuschauer konnten hier spannende Kämpfe bis zur letzten Sekunde sehen. Leider ging es gleich zwei mal knapp für den Tamanégi nicht gut aus. Mit einer Niederlage 4:1 platzierte sich der Tamanégi auf den 4.Platz.
Durchaus geschafft von den zahlreichen Kämpfen und emotionalen Höhepunkten freuten sich alle Kämpfer und begeisterte Schlachtenbummler auf die nachfolgende Dusche sowie anschließende Feier. „Es waren super Techniken und eine starke Einstellung unserer Kämpfer an den Tag gelegt worden. Wir sind stolz eine solch eingeschworene Gruppe und Freunde zu haben. Das Ergebnis motiviert uns weiter zu machen und zu trainieren. Die Ziele werden neu abgesteckt und im nächsten Jahr wird neu angegriffen“, erwiderte Sportdirektor Matthias Wistuba. „Bedanken möchten wir uns auch bei allen Sponsoren sowie mitgereisten Fans. Die Stimmung am Mattenrand war mit Abstand die Lauteste in der ganzen Halle.
Wir freuen uns neue Kämpfer und Judobegeisterte im Verein einzuladen bei uns mit zu trainieren bzw. uns zu unterstützen.

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